JHZ Ebstorf

Lage

  • Das Jugendhilfezentrum Ebstorf befindet sich im Landkreis Uelzen und ist im Ortsteil Altenebstorf ländlich gelegen. Die Räumlichkeiten befinden sich in einem angemieteten alten Bauernhaus und sind ca. 2 km vom Ortskern Ebstorf entfernt.
  • Das Haus erstreckt sich über 2 Etagen. Es ist sowohl mit funktionalen Räumen, wie Hausaufgaben- und Besprechungszimmern als auch mit Räumen wie Spiel- und Wohnzimmer ausgestattet. Zum Haus gehört ein großer Garten.
  • In Ebstorf befinden sich Grundschule, Förderschule, Haupt- und Realschule. Krankengymnastik, Ergotherapie und Logopädie gibt es im Ort.
  • Freizeitangebote wie Spielplätze, Bücherei, Schwimmbad, Reiterhof, Sportvereine, Tanz- und Musikgruppen und ein Mehrgenerationen-Haus befinden sich in der Umgebung.
  • Das Angebot des Jugendhilfezentrums richtet sich primär an Familien, Kinder und Jugendliche der Samtgemeinde Ebstorf mit den Gemeinden Hanstedt I, Wriedel, Natendorf und Schwienau.

Personelle Situation

Im Jugendhilfezentrum sind drei pädagogische Mitarbeiter/innen Vollzeit beschäftigt. Eine Erzieherin und zwei Diplom-Sozialpädagogen/in.
Desweiteren ist eine Hauswirtschaftskraft im Haus tätig, die auch für die Kinder kocht.

Selbstverständnis

Das fachliche Selbstverständnis orientiert sich an der ganzheitlichen Sicht und Handlungsweise. Die Hilfsangebote beziehen sich nicht auf das einzelne Kind sondern auf die gesamte Familie. Die Haltung gegenüber Kindern / Jugendlichen und Eltern ist geprägt von Respekt und Akzeptanz.
Der Fokus der Familienarbeit richtet sich auf das Verstehen und Verständnis von familiären Verhaltensmustern, die Strukturen in der Familie zu erkennen und wertzuschätzen.

Ziel der pädagogischen Arbeit ist es, die Familien zu entlasten, zu begleiten, zu stabilisieren, zu unterstützen und wieder zur autonomen Bewältigung des Alltags und zur Eigenverantwortlichkeit zu führen. Es wird sich an den Ressourcen der Familien orientiert und die Angebote dienen als Hilfe zur Selbsthilfe.

Soziale Gruppenarbeit

Die Soziale Gruppenarbeit betont die Gruppe als Lernfeld. Sie findet an fünf Tagen in der Woche statt und die Kinder kommen nach der Schule in die Gruppe.
Ziele:

  • durch einzelne Lernerfolge das Selbstbewusstsein zu stärken;
  • Entwicklungsdefizite in kleinen Schritten aufarbeiten;
  • die soziale Kompetenz fördern;
  • Fähigkeiten entwickeln und nutzbar machen, um mehr Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen;
  • erreichte Kompetenzen auf ihren Lebensraum zu übertragen;

Regelmäßige Einheiten im Tagesablauf sind im Gruppenalltag mitbestimmend:

  • nach der Schule Spiel- und Ruhezeit bis zum Mittagessen;
  • gemeinsames Mittagessen;
  • 14.30 Uhr bis 15.30 Uhr schulische Begleitung und Unterstützung;
  • 15.30 Uhr bis 16.45 Uhr Angebote/ Einzelförderung/ Freispiel/ Ergotherapie (Therapeutin kommt ins Haus;
  • ab 16.45 Uhr Gruppenabschlussgespräch mit allen Kindern und Mitarbeitern.

Angebote:

  • Kleingruppenarbeit
  • Einbindung in lebenspraktische Handlungen (Einkauf, Umgang mit Geld, Zubereitung von Speisen etc.)
  • Freizeitaktionen (Ausflüge, schwimmen etc.)
  • Mädchen- und Jungenarbeit
  • Umgang mit Medien PC, Internet, Computerspiele
  • Ferienangebote/ Ferienfahrten

Erziehungsbeistandschaft

In der Erziehungsbeistandschaft liegt der Schwerpunkt auf der individuellen Arbeit mit dem jeweiligen Kind oder Jugendlichen. Dabei werden die Eltern bzw. die Familie in die Arbeit einbezogen.

Ziele:

  • die Persönlichkeit und die eigenen Möglichkeiten zu stärken;
  • bei der Bewältigung von bei Alltagsanforderungen und Krisen zu begleiten und zu unterstützen;
  • Lebenspraktische Kompetenzen zu stärken und zu entwickeln;
  • Selbstverantwortung zu übernehmen.

Angebote:

  • Anleitung und Unterstützung in schulischen und ausbildungsrelevanten Angelegenheiten
  • Unterstützung zur Lebensplanung und- gestaltung
  • Kontaktanbahnung zu Vereinen
  • Beratung in erzieherischen Fragen
  • Gespräche
  • Ansprechpartner und Vermittler zu anderen Institutionen
  • Beratung und Unterstützung in lebenspraktischen Angelegenheiten
  • Förderung der Eigenständigkeit und Sozialkompetenz

Sozialpädagogische Familienhilfe

Die Unterstützung durch Sozialpädagogische Familienhilfe setzt direkt in dem Lebensfeld der zu betreuenden Familien an und orientiert sich an deren Lebensentwürfen im Alltag. Innerhalb der Familienhilfe wird der Focus auf beratende Gespräche, modellhaftes Handeln und praktische Hilfe gelegt.

Angebote:

  • Unterstützung, Anleitung und Beratung der Eltern bei der Erziehung und spezifischen Förderung des Kindes
  • Kooperation mit Schulen
  • Unterstützung bei rechtlichen Angelegenheiten/ Hilfestellung bei Schuldenregulierung/ Behördengängen
  • Hilfe bei der Haushaltsplanung , Einkaufsplanung und Haushaltsführung
  • Erarbeiten von Alltagsstrukturen,
  • Aufbau und Stärkung von Kommunikationsregeln im Alltag
  • Gemeinsame Unternehmungen mit der Familie
  • Gespräche (Familiengespräche, Paargespräche, Einzelgespräche)
Ansprechpartner*in
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Klaus Müller

Tel.: 05821-9830-32
Fax: 05821 9830 - 40

klaus.mueller@diakoniewerk-jerusalem.de